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Tissage Moutet

Nappe linge basque Tissage Moutet Samuel Accoceberry KOLLEKTION ETXE Samuel Accoceberry x Tissage Moutet

KOLLEkTION ETXE

Samuel Accoceberry ist seiner baskischen Heimat und ihrer kulturellen Traditionen sehr verbunden, was nicht zuletzt sein Name bestätigt. Seine Familie stammt aus dem Souletine-Tal, wo sich der Ort Sainte-Engrâce befindet und Samuel ist mit der Geschichte des Dorfes und der gesamten Gegend genau vertraut. Er ist ein Kenner der baskischen Architektur und ihrer Symbolik. Für Tissage Moutet hat er die Kollektion ETXE („etsche“ ausgeprochen), was in Euskara, der baskischen Sprache, „Haus“ im erweiterten Sinne bedeutet. Haus als Zelle der baskischen Gesellschaft schlechthin, aber auch als Gebäude, Besitz an Feldern, Wald und Vieh, sowie als Bezeichnung für die Gesamtheit der Bewohner, die das Haus beherbergt und als Familie in die Gemeinschaft, das Dorf und das Land einschreibt. Die Modelle LERROA (die Linie), PARETA (die Mauer), FATXADA (die Fassade), HARRI (der Stein) und ATALARRI (der Sims) sind von Elementen der baskischen Architektur inspiriert, die von Samuel graphisch umgesetzt wurden. Damit verhilft er den Symbolen einer regionalen Identität zu einer universalen Vitalität in Form von einzigartigen gewebten Stoffen.

SAMUEL ACCOCEBERRY x TISSAGE MOUTET

collection etxe le linge basque se réinvente avec un style contemporain pensé par le designer samuel accoceberry pour le tissage béarnais moutet

Fatxada (die Fassade)

 


 

Dieses Design beruht auf der geometrischen Anordnung der Holzbalken in den Fassaden der baskischen Häuser. Der weiße Verputz steht dort im Kontrast zu den roten oder grünen vertikalen Balken, deren Ausrichtung oft durch horizontal angebrachte Ketten langsam trocknender Paprikaschoten ergänzt wird.

 


 

 

Lerroa (die Linie)

 


 

„Eines der traditionellen Motive der baskischen Wäsche sind die 7 Streifen, die die 7 baskischen Provinzen repräsentieren, „Zapiak bat“, die 7fache Einheit“ erklärt Samuel Accoceberry. „7 Linien, die ich vervielfacht habe, wie die Mitglieder einer Familie sich mit jeder Generation vervielfachen: 70, 7000, 700 000, vielleicht 7 Millionen Menschen, alle verbunden durch die Linien einer gemeinsamen Abstammung, eines gemeinsamen Herkunftslandes.“

 


 

 

Pareta (die Mauer)

 


 

Die Mauern der baskischen Häuser sind immer imposant. Breit, solide und sehr kompakt, scheinen sie für die Ewigkeit gebaut zu sein und Generationen von Bewohnern vor der winterlichen Kälte aus den Pyrenäen genauso wie vor der sommerlichen Hitze aus dem spanischen Süden bewahrt zu haben.

 


 

 

Gamme torchon pareta broderie-collection-moutet-samuel-accoceberry

Harri (die Stein)

 


 

Steine, in die Buchstaben eingraviert wurden, finden sich im Baskenland auf Wiesen und Feldern ebenso wie in Hausmauern eingelassen. Sie bezeichnen die Grenzen eines Besitzes, oder benennen eine Herkunft, eine Familie. Ordnet man die Buchstaben, die Samuel Accoceberry auf dem Küchentuch HARRI verteilt hat, so entstehen die Worte „Gure Etchea“, was „bei uns“, „unser Haus“ oder „unser Land“ bedeutet.

 


 

Atalarri (der Sims)

 


 

Der Sims oder steinerne Querbalken des baskischen Hauses hat eine besondere Bedeutung, da er Aufschluss geben kann über Besitzer oder Handwerker, die das Haus gestaltet haben. Manchmal enthält er auch eine religiöse oder politische Botschaft, oder aber ein Sprichwort, einen Ratschlag oder ein einfaches Wort des Willkommens. Samuel Accoceberry erweist diesem symbolträchtigen architektonischen Element auf spezielle, sehr kreative Art Beachtung.